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Förderverein Dorfkirche Petersroda e. V.

Unsere Kirche erhalten und mit Leben füllen.

Der Förderverein kümmert sich darum, die Petersrodaer Dorfkirche zu erhalten und wieder stärker in das Dorfleben einzubinden. Dabei geht es nicht nur um Mauern, Dach und historische Ausstattung: Konzerte, Krippenspiele und gemeinsame Veranstaltungen machen die Kirche zu einem Ort der Begegnung.

Logo des Fördervereins Dorfkirche

Das erwartet dich

Kirche

Engagement rund um die Kirche, Unterstützung bei Veranstaltungen und die Möglichkeit, ganz praktisch beim Erhalt eines der ältesten Bauwerke Petersrodas mitzuwirken.

Du passt zu uns, wenn …

… dir die Kirche am Herzen liegt, du dich für Geschichte und Kultur interessierst oder einfach bei Veranstaltungen und Projekten mithelfen möchtest.

Geschichte des Fördervereins und der Dorfkirche

Eine Kirche mit jahrhundertealter Geschichte

Die Geschichte der Petersrodaer Dorfkirche reicht bis ins Jahr 1256 zurück. Damals entstand zunächst ein romanisches Gotteshaus. Spuren dieser frühen Bauphase sind bis heute an der Südwand zu erkennen – darunter der ehemalige Eingang und romanische Fensteröffnungen.

1576 wurde die Kirche in einem zweiten Bauabschnitt im gotischen Stil erweitert. 1872 erhielt der Kirchturm einen achteckigen Aufsatz. Ein schwerer Brand zerstörte 1888 große Teile des Gebäudes. Beim anschließenden Wiederaufbau entstand der deutlich höhere Kirchturm, der das Ortsbild über viele Jahrzehnte prägte.

Nach weiteren Sanierungsarbeiten erhielt die Kirche 1928 drei neue Glocken. Ihr Geläut galt als das schönste im Kreis Bitterfeld. Doch bereits 1943 wurden die beiden größeren Glocken mit einem Gewicht von 300 und 700 Kilogramm für Kriegszwecke eingezogen. Vermutlich wurden sie eingeschmolzen; ihr endgültiger Verbleib ist bis heute ungeklärt.

Vom Gotteshaus zum Sorgenkind

1957 richtete ein weiteres Ereignis schwere Schäden an: Das große Kreuz stürzte vom Turm und durchschlug das Kirchendach. Ab 1963 hatte Petersroda keinen eigenen Pastor mehr, seit 1966 fanden in der Kirche keine Gottesdienste mehr statt.

In den folgenden Jahren verfiel das Gebäude zunehmend. Bei einem Einbruch wurde die Marienfigur gestohlen, die sich zuvor in der Mitte des Altaraufbaus befunden hatte. Wegen Baufälligkeit musste 1972 die Spitze des Kirchturms entfernt werden. 1979 wurde schließlich der Altar abgebaut und ein Teil der Kirche als Trauerkapelle genutzt.

Erst Mitte der 1990er-Jahre begann sich die Situation grundlegend zu verändern.

Die Rettung beginnt

1995 konnten die ersten größeren Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden. Die Dachhaut des Kirchenschiffes und das Pappdach des Turmes wurden erneuert. Freiwillige Helfer legten außerdem das Fundament trocken.

1997 folgten neue Fenster und erste Sicherungsarbeiten an der Holzdecke. Auch Elektrik und Innenraum wurden nach und nach saniert.

Ein entscheidender Schritt war schließlich die Gründung des Fördervereins Dorfkirche Petersroda e. V. im Jahr 1999. Seitdem setzt sich der Verein kontinuierlich dafür ein, den weiteren Verfall der Kirche aufzuhalten, ihre historische Bausubstanz zu erhalten und das Gebäude wieder stärker in das Dorfleben einzubeziehen.

Noch im Gründungsjahr wurde die marode Turmuhr durch Vereinsmitglieder saniert. Die Elektrik wurde erneuert und im Innenraum neuer Kalkputz aufgebracht.

Schritt für Schritt zurück ins Leben

Auch in den folgenden Jahren setzte der Förderverein die Sanierung konsequent fort. 2000 wurde unter anderem der große Leuchter restauriert. Zwei Jahre später ließ der Verein das mechanische Uhrwerk der Turmuhr auf einen elektrischen, funkgesteuerten Betrieb umstellen.

2004 war eine umfangreiche Schädlingsbekämpfung im Dachstuhl notwendig. Auch diese Maßnahme wurde durch den Förderverein finanziert.

Doch der Verein wollte die Kirche nicht nur baulich erhalten. 2005 fanden erstmals ein Frühlingsfest und eine Adventsfeier mit Unterstützung des Männerchores statt. Später kam der Blasmusikverein Schenkenberg hinzu. Kinder und Jugendliche aus Petersroda sowie aus der Kindertagesstätte Roitzsch beteiligten sich mit Krippenspielen, Gedichten, Liedern und Tänzen.

So wurde die Kirche Schritt für Schritt wieder zu einem Ort der Begegnung.

Viele Projekte – ein gemeinsames Ziel

2006 wurde das Dach der Sakristei erneuert und eine neue Fußbodenheizung eingebaut. 2010 ließ der Verein das historische Mosaikpflaster vor der Kirche umfassend sanieren. Vier Jahre später wurde das Sandsteinportal restauriert.

2015 folgten weitere Arbeiten am Kirchturm. Seit 2016 organisiert der Förderverein außerdem regelmäßig Arbeitseinsätze auf dem Friedhof – gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr, Mitgliedern des Männerchores und weiteren engagierten Bürgerinnen und Bürgern.

Als sich 2017 der Verein „Brandschutz 112 Petersroda e. V.“ auflöste, gingen dessen verbliebene materielle und finanzielle Mittel entsprechend seiner Satzung an den Förderverein. Auf diese Weise erhielt der Verein zusätzlich fast 3.000 Euro.

Von der entwidmeten katholischen Kirche in Zschornewitz kam außerdem ein mannshohes, stark verwittertes Holzkreuz nach Petersroda. Es wurde fachgerecht restauriert und bewahrt.

2018 beteiligte sich der Verein erneut tatkräftig am Frühjahrsputz im Ort. Die Türen des Westportals und der Sakristei wurden repariert und Schäden am Innenputz fachgerecht ausgebessert.

Große Sanierungsprojekte

Ein besonders umfangreiches Vorhaben wurde 2019 abgeschlossen: die Sanierung der Fensterfaschen an der Westseite des Turmes sowie der Schallluken. Der Förderverein beteiligte sich daran mit mehr als 8.000 Euro.

Während der Corona-Pandemie konnten 2020 viele Arbeiten nur in kleinen Gruppen oder im Freien stattfinden. Bei Aufräumarbeiten in den alten Leichenhallen wurden jedoch die Reste des früheren Turmkreuzes entdeckt. Das 2,80 Meter hohe Kreuz wurde restauriert und anschließend im Vorraum der Kirche aufgestellt.

2022 wurde die alte Leichenhalle abgerissen. Ihre historischen Ziegel fanden anschließend in der Friedhofsmauer eine neue Verwendung. Neben umfangreicher Eigenleistung übernahm der Förderverein dafür Kosten von rund 5.000 Euro.

Gemeinsam mit der evangelischen Kirche, dem Kirchenbauamt und dem Denkmalschutz wurden anschließend weitere Maßnahmen vorbereitet. 2023 konnte der Fußboden der Empore für rund 4.600 Euro erneuert werden – vollständig finanziert durch den Verein.

2024 folgten weitere Arbeiten am Kirchturm. Die Treppe zur Empore wurde schließlich 2025 komplett erneuert.

25 Jahre Einsatz für die Dorfkirche

Im Jahr 2024 feierte der Förderverein sein 25-jähriges Bestehen. Die Bilanz zeigt, was durch ehrenamtliches Engagement, Spenden und die Unterstützung zahlreicher Partner erreicht werden konnte:

Insgesamt wurden bis dahin rund 102.000 Euro in den Erhalt der Kirche investiert. Dazu kamen Spenden, Zuschüsse der damaligen Gemeinde Petersroda, der Stadt Sandersdorf-Brehna, der evangelischen Kirche und des Amtes für Landwirtschaft sowie Einnahmen aus Veranstaltungen und dem Verkauf von Speisen und Getränken.

Ebenso wichtig wie die finanzielle Unterstützung waren jedoch die vielen Menschen, Vereine, Unternehmen und Institutionen, die über die Jahre mitgeholfen haben. Männerchor, Feuerwehren, Kinder und Jugendliche, Handwerksbetriebe, Kirchengemeinden und zahlreiche private Unterstützer haben ihren Teil dazu beigetragen, die Petersrodaer Dorfkirche zu erhalten.

Die Arbeit geht weiter

Auch nach mehr als 25 Jahren ist die Aufgabe nicht abgeschlossen. Die Kirche benötigt weiterhin Pflege, Sanierung und regelmäßige Erhaltungsmaßnahmen.

Der Förderverein möchte deshalb auch künftig dafür sorgen, dass dieses besondere Stück Petersrodaer Geschichte erhalten bleibt – als historisches Bauwerk, als Ort der Erinnerung und als Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft.

Hilf mit, unsere Dorfkirche zu erhalten

Die Sanierungsarbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Mit einer Spende kannst du den Förderverein dabei unterstützen, die Petersrodaer Dorfkirche auch für kommende Generationen zu bewahren.

Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld

IBAN: DE94 8005 3722 0034 1402 35

BIC: NOLADE21BTF

Den Förderverein kennenlernen

Im Jahre 2000 ging die Innensanierung der Kirche weiter, und der große Leuchter wurde restauriert. 2002 wurde das mechanische Uhrwerk auf Kosten des Vereins auf elektrischen funkgesteuerten Betrieb umgestellt. Im Jahre 2004 war dann eine umfassende Bekämpfung von Schädlingen im Dachstuhl notwendig. Wieder wurde diese Maßnahme auf Kosten des Vereins durchgeführt. 2005 fand schließlich erstmals ein Frühlingsfest und eine Adventsfeier mit Unterstützung des Männerchores statt. Ab 2014 war auch der Blasmusikverein Schenkenberg mit im Boot. Gleichzeitig gestalteten Kinder und Jugendliche des Ortes oder der Kindertagesstätte Roitzsch durch Krippenspiele, Gedichte, Lieder und Tänze diese Veranstaltungen, die die Dorfgemeinschaft fördern. Durch einkommende Spenden wurde die Arbeit des Vereins unterstützt. Die Sanierung ging auch 2006 weiter. Das Sakristeidach wurde auf Kosten des Vereins erneuert und eine neue Fußbodenheizung eingebaut. 2010 wurde das Mosaikpflaster vor der Kirche umfassend auf Kosten des Vereins saniert. 2014 wurde schließlich das Sandsteinportal der Kirche restauriert. 2015 wurden Teile des Kirchturmes von oben saniert und ein wachsender Baum beseitigt. Seit 2016 finden regelmäßige Arbeitseinsätze auch auf dem Friedhof auf Initiative des Fördervereins gemeinsam mit der Feuerwehr, den Mitgliedern des Männerchores und weiteren interessierten Bürgern statt. Als sich im Herbst 2017 in Petersroda der Verein „Brandschutz 112 Petersroda e.V.“ auflöste, gingen laut Satzung dieses Vereins alle materiellen und finanziellen Mittel an unseren Verein über. So wurden an unseren Verein fast 3000 € übergeben. Von der katholischen Kirche in Zschornewitz, die entwidmet wurde, erhielt unser Verein ein mannsgroßes verwittertes Holzkreuz, das fachgerecht restauriert wurde. 2018 beteiligte sich unser Verein tatkräftig am Frühjahrsputz der Gemeinde in Petersroda (von da an jährlich). Die Türen vom Westportal und der Sakristei der Kirche wurden repariert. Putzschäden im Innenraum der Kirche wurden fachgerecht ausgebessert. 2019 wurde unser großes Bauvorhaben vollendet: die Sanierung der Fensterfaschen an der Westseite des Turmes und die Sanierung der Schallluken. Der Verein beteiligte sich an den Kosten mit über 8.000 €.

2020 wurden durch die Pandemie die Arbeiten nur in kleinen Gruppen oder im Freien getätigt. Beim Aufräumen der alten Leichenhallen wurden die Reste des alten Turmkreuzes entdeckt. Dieses Turmkreuz wurde restauriert und im Vorraum der Kirche in seiner ganzen Größe von 2,80 m ausgestellt. 2022 wurde die alte Leichenhalle abgerissen. Die alten Ziegel wurden in die Friedhofsmauer gekonnt integriert. Der Verein trug die Gesamtkosten, neben der tatkräftigen Hilfe, mit rund 5.000 €. Unsere nächsten Aufgaben in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche, dem Kirchenbauamt und dem Denkmalschutz waren die Reparatur der Dielung der Empore und die Sanierung der Holzdecke im Kirchenschiff. Im Herbst 2023 wurde mit der Reparatur des Fußbodens der Empore unser nächstes großes Vorhaben realisiert. Die Kosten von rund 4.600 Euro trug der Verein allein. Wieder wurden die nächsten Aufgaben in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche, dem Kirchenbauamt und dem Denkmalschutz besprochen; diesmal war es die Reparatur der Treppe zur Empore. Diese wurde 2025 schließlich komplett erneuert. 2024 wurden weitere Sanierungsarbeiten am Kirchturm durchgeführt. Unser Verein begehte sein 25-jähriges Jubiläum und zog Bilanz seiner Arbeit: Bei allen Arbeiten wurden insgesamt 102.000 € investiert. Wir erhielten insgesamt 33.000 € durch Spenden, 36.000 € Zuschuss der Gemeinde Petersroda, 300 € Zuschuss der Stadt Sandersdorf-Brehna und die Sanierung des Friedhofsvorplatzes für Parkmöglichkeiten und Festlichkeiten des Vereins, 23.000 € Zuschuss der evangelischen Kirche, 11.700 € durch Verkauf von Speisen und Getränken und 2.000 € Zuschuss durch das Amt für Landwirtschaft. Wir sagen „Dankeschön“ für über 25 Jahre Unterstützung bei der Rettung unserer Dorfkirche und Danke an: alle fleißigen Helfer und alle Spender, die Gemeinde Petersroda und die Stadt Sandersdorf-Brehna, evangelische Kirche Roitzsch-Petersroda, Kirchenbauamt und Denkmalschutz, an die befreundeten Vereine: den Männerchor Petersroda, die Freiwilligen Feuerwehren Petersroda und Roitzsch, die Höhenrettung Coswig, Kinder und Jugendliche der Gemeinde Petersroda, Kindertagesstätte Roitzsch, Brandschutz 112 Petersroda e.V., Fa. Carsten Reiche und Fred Bayer, Firma Frank-U. Albrecht, Firma Kerner Petersroda, Firma Kapp Gehlert, Firma Reuscher Petersroda, Firma Schöbe Roitzsch, Firma Lindner, Firma Reifen-Grundig, Auto-Center Pfuhl GmbH, Firma Riedel und Gebauer sowie die Katholische Kirche Zörbig, Bitterfeld und Zschornewitz, Firma Türcke, Firma Scopus, Firma Romifeld, Firma Romiroda, Firma Bien-Zenker, ESV Petersroda. Da die Arbeiten aber noch lange nicht fertig sind, ist der Verein weiterhin auf Spenden angewiesen.

Kontakt:

Ansprechpartner: Hans-Peter Petrasch

Telefon: 034954/22754

Ansprechpartner: Hellmuth Bauer

Telefon: 034202/326522

E-Mail: hellmuth.bauer@freenet.de